Unsere Meinung
Die Raubkopie ist eine relativ neue Erscheinung, sie existiert erst seit es das Urheberrecht gibt. Früher verstand man unter der Kopie eher das Abschreiben von Büchern oder die Übernahme von einem Lied eines Sängers.
Seit 1990 jedoch nehmen die wirtschaftlichen Folgen von Raubkopien immer grössere Dimensionen an.
Dennoch rechnen in der heutigen Zeit nur wenige Personen, die illegal Filme, Musik oder Programme kopieren, mit der Bestrafung, da es einfach zu viele Raubkopierer gibt, und die Polizei nur nach den ganz grossen Fischen sucht.
Die Frage stellt sich, ob nicht die Preispolitik in der Produktion von Musik-CDs, Software (Programme) und Filmen dazu führen, dass immer mehr Raubkopien hergestellt werden.
Die preisbestimmenden Produzenten setzen einerseits zu hohe Verkaufspreise an, die anderseits die Konsumenten animieren, aufgrund der zu hohen Verkaufspreise, Raubkopien herzustellen.
Unsere Meinung ist, dass bei tieferen Verkaufspreisen, das Produkt weniger kopiert werden würde. Wer kauft sich schon für Fr. 30.— eine CD, wenn er die Lieder gratis auf seinem Computer haben kann und zudem nicht extra in den Plattenladen rennen muss?
In der Schweiz führt die Internet-Piraterie zu Schäden von über 386 Millionen Franken. Raubkopierer wurden bis anhin vor allem zu Geldstrafen verurteilt. Nur 6 Länder haben noch einen kleineren Anteil an Raubkopien festzustellen. Auch Filme wie „Achtung, fertig, Charlie!“ und „The Ring-Thing“ kann man sich in den Tauschbörsen ergattern.
Wir nehmen an, dass in Zukunft immer mehr kopiert werden wird, denn die Tauschbörsen boomen.
Auch die Schauprozesse aus den USA und die massiven Drohungen durch die Polizei werden die Benutzer davon nicht abschrecken.
Wenn man sich trotz der relativ hohen Geldstrafen dazu entscheidet, einen Film aus dem Internet herunterzuladen, sollte man immer im Hinterkopf haben, dass eines Tages die Polizei vor der Tür stehen könnte.